Statischer Druck im Geflügelstall erklärt: was er bedeutet und wie man ihn steuert
Statischer Druck im Geflügelstall erklärt für Tunnel- und Mindestlüftung: was der Messwert bedeutet, wie man ihn misst.
Statischer Druck ist der kleine Luftdruckunterschied zwischen innen und außen in einem geschlossenen Geflügelstall, während die Abluftventilatoren laufen. Die Ventilatoren saugen Luft ab, daher liegt der Stall leicht unter dem Außendruck, und Frischluft strömt durch die vorgesehenen Öffnungen nach: im Tunnelbetrieb durch die Kühlpad-Zuluftseite, bei Mindestlüftung durch Seitenwand- und Deckenzuluftklappen. Dieser Leitfaden erklärt, was der Messwert bedeutet, wie man ihn prüft und wie er die Auslegung der Anlage beeinflusst.
Was der Messwert des statischen Drucks aussagt
Betrachten Sie den Messwert als den Widerstand, gegen den die Ventilatoren arbeiten. Jeder Teil des Luftwegs trägt etwas bei: die Padfläche, die Zuluftöffnungen, der Stall selbst sowie Lichtfallen und Verschlussklappen an der Ventilatorwand. Ein niedriger Wert in einem dichten Stall bei laufenden Ventilatoren bedeutet meist, dass die Luft leicht durch die vorgesehenen Öffnungen einströmt. Ein Wert, der mit der Zeit steigt, weist oft auf eine Behinderung hin, etwa verschmutzte Pads, zugesetzte Lichtfallen oder Klappen, die nicht mehr ganz öffnen.
Der Messwert ist für sich allein kein Zielwert. Er ergibt nur zusammen mit der gewünschten Luftgeschwindigkeit und dem Volumenstrom Sinn, den die Ventilatoren bei diesem Druck liefern. Unser Leitfaden zur Anzahl der Abluftventilatoren nennt für viele Ställe im Tunnelbetrieb einen üblichen Bereich von etwa 10 bis 30 Pa (0,04–0,12 Zoll Wassersäule). Den Arbeitsbereich Ihres Stalls legt Ihr Integrator oder Lüftungsplaner fest.
So messen Sie den statischen Druck im Geflügelstall
Der statische Druck wird mit einem Manometer oder dem Drucksensor des Stallcomputers gemessen. Eine einfache Routine:
- Den Stall im normalen Betrieb laufen lassen, Türen und ungenutzte Öffnungen geschlossen.
- Den Außen-Referenzschlauch so platzieren, dass der Wind nicht direkt hineinbläst.
- Den Wert im Tunnelbetrieb und erneut bei Mindestlüftung notieren, wenn möglich mit nassen und trockenen Pads.
- In jeder Saison an denselben Punkten wiederholen und die Werte aufschreiben, damit Änderungen sichtbar werden.
Eine plötzliche Änderung zwischen zwei Prüfungen ist aussagekräftiger als eine einzelne Zahl. Sie zeigt, dass sich im Luftweg etwas verändert hat.
Was den statischen Druck erhöht
- Kühlpads: Nasse Pads setzen dem Luftstrom mehr Widerstand entgegen als trockene, und feinere Wellungen oder dickere Pakete erhöhen den Widerstand in der Regel. Die Paddicke wird auf dieser Website mit 100, 150 oder 200 mm angeboten, laut Angebot.
- Lichtfallen in Dunkelställen: Der Luftweg mit Umlenkungen erhöht den Widerstand an der Ventilatorwand.
- Verschmutzte oder klemmende Verschlussklappen, Staub an Schutzgittern und rutschende Keilriemen.
- Eine Zuluftfläche, die für die laufende Ventilatorleistung zu klein ist.
Statischer Druck in Masthähnchen- und Legehennenställen
Masthähnchenställe laufen bei Hitze oft lange im Tunnelbetrieb mit nassen Pads, daher zählen vor allem der Padzustand und die Ventilatorleistung beim Arbeitsdruck. Legehennen- und Elterntierställe sind häufig Dunkelställe, wodurch Lichtfallen in den Luftweg kommen. In beiden Fällen gilt dieselbe Regel: Ventilatoren werden nach dem Volumenstrom gewählt, den sie beim Arbeitsdruck des Stalls liefern, nicht nach ihrem Freiblaswert.
Statischer Druck vs. Volumenstrom: warum Ventilatoren, Pads und Lichtfallen gemeinsam angeboten werden
Mit steigendem Druck fördert jeder Abluftventilator weniger Luft. Deshalb bietet EcoHarvest ein Tunnellüftungssystem als ein gemeinsames Design an. Auf der Seite zu Abluftventilatoren stehen Box-, Hammerklappen- und Konusmodelle nur mit Katalog-Volumenstrom in m³/h; die Seite gibt an, dass keine Labordrucktabellen veröffentlicht werden. Volumenstrom und Leistung für Ihre Öffnung und Ihren Arbeitsdruck werden im schriftlichen Angebot bestätigt.
Senden Sie für ein Angebot Stallgröße, Tierart und Besatz, geplante Pads und Lichtfallen, Spannung und Frequenz sowie bereits vorhandene Druckmesswerte.